Au Pair
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Als Au Pair fremde Kinder und Kulturen kennen lernenVor allem für Abiturienten ist ein Jahr als Au Pair eine beliebte Alternative zum Studien- oder Ausbildungsbeginn. Man kann die Entscheidung über das Studienfach noch aufschieben, lernt Verantwortung zu übernehmen und auf eigenen Füßen zu stehen. |
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Eine Tätigkeit als „Au Pair“ (französisch für Gegenseitigkeit) ist vor allem bei Schulabgängern, die noch nicht wissen, was und ob sie studieren möchten, eine sehr beliebte Form des Auslandaufenthalts. Dabei wird man für einen Zeitraum zwischen sechs und zwölf Monaten im Gastland bei einer Familie als Mitglied aufgenommen und hilft dafür als Gegenleistung bei der Hausarbeit und vor allem bei der Kinderbetreuung. Für eine wöchentliche Arbeitszeit von etwa 30 Stunden bekommt das Au Pair freie Kost und Logis von der Gastfamilie, so wie ein kleines Taschengeld, dessen Wert von Land zu Land unterschiedlich ist.
Voraussetzungen für einen Job als Au Pair sind zumindest Grundkenntnisse in der Landessprache und Erfahrungen bei der Betreuung von Kindern, die zum Beispiel bei privatem Baby-Sitting oder einer Betreuungstätigkeit während der Freizeit gesammelt werden können. Geduld und Verantwortungsgefühl sind hier die Grundvoraussetzungen. Vor allem in den USA ist außerdem ein Führerschein und ein bisschen Fahrpraxis Pflicht. Außerdem nehmen fast alle Familien ausschließlich Nichtraucher auf.
Die zwei wichtigsten Rechte und Pflichten eines Au Pairs auf einen Blick:
- Ca. 30 Stunden wöchentlich muss in der Gastfamilie bei der Kinderbetreuung und einfachen Tätigkeiten im Haushalt geholfen werden.
- Man bekommt ein regelmäßiges Taschengeld und hat abends, sowie einen Tag in der Woche frei. Außerdem sollte man die Möglichkeit bekommen, an einem Sprachkurs teilzunehmen, wenn man das möchte.
Die Vermittlung zwischen den zukünftigen Au Pairs und den Familien, die gern ein Au Pair bei sich aufnehmen würden, wird zum einen von vielen verschiedenen Organisationen und Agenturen übernommen. Nimmt man so einen Service in Anspruch, ist es bei Problemen zum Beispiel einfacher die Gastfamilie zu wechseln. Man hat einen permanenten Ansprechpartner vor Ort und findet schneller Kontakt zu anderen Au Pairs, die über die selbe Agentur vermittelt wurden. Dafür verlangen diese Agenturen teils sehr hohe Vermittlungsgebühren. Wer diese sparen will, kann sich auch auf eigene Faust eine Gastfamilie suchen. Mittlerweile gibt es jede Menge Foren im Internet, in denen man kostenlos nach Angeboten suchen und auch selbst eine Anzeige aufgeben kann. Außerdem kann man hier auch auf vielen Seiten Erfahrungsberichte einsehen.
Egal, von wem, eine Au Pair Stelle vermittelt wird – ein solcher Aufenthalt im Ausland sollte immer mindestens ein Jahr im Voraus geplant und gut vorbereitet werden. Neben Fragen über Gastfamilie und An- und Abreise sollte man sich frühzeitig um eine Versicherung, sowie eine Aufenthaltsgenehmigung für das jeweilige Land, kümmern. Bei Aufenthalten innerhalb der EU gibt es dabei eher weniger Probleme – bei Aufenthalten in Übersee ist es allerdings sehr wichtig, sich an die Richtlinien und Gesetze zu halten. Gute Agenturen leisten hier sehr gute und unproblematische Hilfestellung.




