Die Bachelor Prüfungen
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Klausuren und Bachelor Prüfungen mit Erfolg meisternUm einen Bachelor Abschluss zu erlangen, müssen regelmäßig Prüfungen ablegt und eine Bachelor Arbeit verfasst werden. Die Prüfungen können je nach Anzahl der benötigten Punkte, Fach und Dozent sehr stark in Art und Umfang variieren. Daher ist es ratsam, sich intensiv vorzubereiten. |
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Im Vergleich zu den alten Studienabschlüssen bringen Bachelor und Master nicht nur eine Verdichtung des Lehrplans mit sich – auch die Zahl und Gewichtung der Prüfungen und Prüfungsleistungen nimmt zu.
Bei den neuen Studienabschlüssen wird in der Regel jede Leistung benotet, was bedeutet, dass es den traditionellen Sitzschein – also den Leistungsnachweis für bloße Anwesenheit – nur noch in wenigen Ausnahmefällen gibt. Meist muss in jeder Veranstaltung eine Bachelor Prüfung bzw. Prüfungsleistung erbracht werden. Sei es in Form eines Referats, Vortrags oder Präsentation, einer schriftlichen Ausarbeitung oder einer Hausarbeit. Art und Umfang der Leistungen werden dabei von der in der Studienordnung festgelegten Anzahl an erforderlichen Kreditpunkten, der Form der Lehrveranstaltung und vom Dozenten individuell festgelegt.
Die Bachelor Prüfung im Detail
Die Bachelor Prüfung aus den studienbegleitenden Modulprüfungen sowie der Bachelor Arbeit. Diese einzelnen Prüfungen können unterschiedliche aussehen und hängen sowohl von der Art der Lehrveranstaltung als auch vom Dozenten ab. Meist sind es entweder Referate samt Hausarbeit, schriftliche Klausuren oder mündlich Prüfungen. Eine gesonderte Bachelor Prüfung am Ende des Studiums ist nur in wenigen Studiengängen erforderlich.
Prüfungsleistung in Form von Referaten und Vorträgen
In Seminaren (kleinere Veranstaltungen, die im Idealfall maximal 30 Teilnehmer haben) wird in vielen Fällen eine Bachelor Prüfung bzw. Prüfungsleistung in Form eines Referates sowie einer anschließenden Hausarbeit gefordert. Das Referat kann den Umfang eines 15-minütigen Kurzvortrags oder eines unterrichtsfüllenden 90-minütigen Beitrags annehmen. Der Umfang variiert je nach Thema, Dozent und benötigter Kreditpunktzahl. Von diesen Faktoren hängt es auch ab, ob man einen Vortrag allein oder im Team bearbeitet und vorträgt. Zur Kontrolle der Qualität des Referats gibt es ein paar Richtlinien, die jeder Studierende im Hinterkopf haben sollte:
- Das Thema umfassend recherchieren und vorbereiten.
- Der Medieneinsatz (Tafel, Powerpoint-Präsentation, Handout etc.) sollte dem Umfang und dem Thema angemessen sein.
- Jeder Vortrag braucht eine logische Gliederung, der das Publikum folgen kann.
- Frei vortragen (Karteikarten mit Stichpunkten zu Orientierung und zum „dran festhalten“ können nicht schaden, aber auf keinen Fall einen Vortrag komplett vom Blatt ablesen!)
- Den Kurs mit einbinden: Fragen und widersprüchliche Aussagen ruhig als solche darstellen und zur allgemeinen Diskussion stellen.
- Bei Referaten im Team ist es wichtig, ein kohärentes Gesamtbild zu bieten: keine Wiederholungen, einheitliches Handout etc.
- Den Zuhörern sollte ein Überblick zum Thema vermittelt werden, sich in Details verfangen, ist hinderlich.
Und vor allem ist es in den ersten Semestern wichtig: Ruhe bewahren!
Schriftliche Ausarbeitungen und Hausarbeiten
Ebenso wie bei den Referaten variieren schrifltiche Hausarbeiten stark in ihrem Umfang – je nach Thema, Dozent und erforderlicher Kreditpunktzahl. Besonders wichtig ist hier immer eine gute und vor allem logische Gliederung und das Einhalten der Richtlinien für wissenschaftliches Arbeiten. Diese schreiben zum Beispiel die Art der Zitation, die Form der Bibliographie oder das gesamte Erscheinungsbild solch einer Arbeit vor. Oft werden diese Formalia von Fachbereich oder von den jeweiligen Dozenten festgelegt. Außerdem sollten das Thema und die Gliederung der Arbeit immer mit dem betreuenden Dozenten abgesprochen werden.
Je nach Anzahl der Kreditpunkte und Dozent kann eine Hausarbeit einen Umfang von 8-12 Seiten, aber auch bis zu 20 Seiten haben.
Diese schriftlichen Ausarbeitungen stellen eine gute Vorbereitung auf die Bachelorarbeit dar. Weiterhin bietet ein Themenspecial zur Bachelorarbeit viele wichtige Infos, die auch auf Hausarbeiten im Studium angewendet werden können.
Die Bachelor Prüfungen
Vor allem in Vorlesungen – also Veranstaltungen mit einer großen Teilnehmerzahl – wird nach Abschluss des Semesters häufig der Lernstoff im Rahmen einer Prüfung abgefragt. Diese kann in mündlicher oder schriftlicher Form erfolgen.
Mündliche Prüfungen
Eine mündliche Prüfung im Bachelor Studium dauert in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten. In dieser Zeit muss der Prüfling beweisen, dass er den Stoff des Semesters verstanden hat und ihn wiedergaben kann. Der Ablauf einer solchen Prüfung hängt stark von dem jeweiligen Dozenten ab. In der Regel wird allerdings erwartet, dass der Prüfling einen selbst ausgewählten oder vorher festgelegten Themenbereich frei referiert, bevor der Prüfer konkrete Fragen stellt. In den meisten Fällen sind zwei Prüfer – der Dozent des Seminars und ein Beisitzer – anwesend, die gemeinsam die Note festlegen.
Schriftliche Prüfungen
Auch hier kann der Umfang sehr unterschiedlich sein. Je nach Dozent und benötigter Kreditpunktanzahl kann eine Prüfung im Bachelor Studium zwischen 45 und 120 Minuten – in Ausnahmefällen sogar länger andauern.
- Multiple-Choice-Klausur: Hier muss meist aus einer vorgegebenen Menge von Antworten die richtige(n) markiert werden. Bei der Auswertung wird entweder jede komplett richtig beantwortete Frage mit Punkten belohnt, oder jede einzelne richtig beantwortete Option. Häufig werden Multiple-Choice Klausuren in ihrem Anspruch an die Prüflinge unterschätzt, da die Antworten bereits vorgegeben sind. Allerdings kommt es hier sehr darauf an, den Stoff bis in das kleinste Detail zu kennen.
- Offene Fragestellungen: Zur Beantwortung einer offenen Fragestellung ist meistens ein Fließtext zu formulieren. Bei dieser Form der Prüfung wird sehr häufig nicht nur verlangt, das Gelernte zu reproduzieren, sondern auch Beispiele oder Anwendungsmöglichkeiten zu nennen. Hier sollte immer genau darauf geachtet werden, was in der Fragestellung verlangt wird, denn es besteht beispielsweise ein großer Unterschied zwischen den Aufforderungen „Nennen Sie“, "Erklären Sie" und „Erläutern Sie“.
Das Ergebnis einer Prüfung wird den Studenten in der Regel einen Monat später mitgeteilt. Bei der Bewertung kann sich der Prüfer entweder an der möglichen Gesamtpunktzahl orientieren, oder aber die Klausur mit den meisten Punkten als Richtmaß nehmen. Um eine Bachelor Prüfung zu bestehen, ist meistens ein gewisser Prozentsatz von Punkten nötig.
Betrugsversuche in der Bachelor Prüfung
Studenten neigen dazu, den Weg mit dem geringsten Widerstand zu wählen. Deswegen sind Betrugsversuche bereits in allen möglichen und unmöglichen Formen vorgekommen:Vom Spickzettel in der Klausur, über „Copy and Paste“ bei der Abschlussarbeit bis hin zu schwersten Plagiaten. Dabei hängen die Konsequenzen wie im allgemeinen Strafrecht von der Schwere der Tat ab – vom Ausschluss bei der Klausur und der Wiederholung dieser bis hin zum Hochschulverweis ist alles möglich. Es ist also ratsam, sich nicht durch einen Betrugsversuch in einer Bachelor Prüfung seinen Abschluss zu gefährden.
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