Der Berufseinstieg
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Der Berufseinstieg nach dem Studium fällt oft nicht leicht.Die Uni erfolgreich gemeistert und den Studienabschluss in der Tasche. Jetzt beginnt der Bewerbungsmarathon. Damit der Berufseinstieg reibungslos funktioniert hier gibt es hier ein paar Tipps für Absolventen. |
|||
Auch wenn ‚Studieren um des Studiums-Willen‘ vielleicht in den ersten Semestern noch Spaß macht – irgendwann ist auch das längste Studium mal zu Ende. Eine gut organisierte und gewissenhafte Vorbereitung auf den Einstieg in das Berufsleben ist dann das A und O. Hilfreich sind zum Beispiel Nachweise über absolvierte Praktika oder Traineeprogramme. Für die Vorbereitung auf den bevorstehenden Berufseinstieg sind Ausdauer und Disziplin unabkömmlich. Damit dieser möglichst reibungslos über die Bühne geht gibt es ein paar Dinge, die beachtet werden sollten.
Der Lebenslauf - Ein wichtiges Dokument beim Berufseinstieg
Das erste, was sich Personaler in der Regel von einer Bewerbung ansehen ist der Lebenslauf. Was hat der Bewerber studiert? Hat er schon praktische Erfahrungen gesammelt? Wenn ja, wo? Was kann er sonst noch so? Ein umfangreicher Lebenslauf kann hier von Vorteil sein – ist aber nicht alles. Wichtig ist:
- Keine falschen Angaben machen, nur weil es gut klingt!
- Nur relevante Dinge aufführen – für die allermeisten Jobs ist es zum Beispiel unwichtig, in welchem Kindergarten man gewesen ist.
Dafür gibt es aber auch immer Dinge, die sich gut im Lebenslauf machen. So zum Beispiel:
- Fremdsprachenkenntnisse
- Computerkenntnisse
- Praktika und Berufserfahrungen
- Freiwillige Tätigkeiten und Engagements, die im weitesten Sinne für das Berufsfeld sinnvoll sein könnten.
Es kann also sinnvoll sein, sich schon einmal ein paar Jahre vor Studienende mit seinem Lebenslauf zu beschäftigen und sich Gedanken zu machen, wie man ihn so aufpeppen kann, um so den Berufseinstieg zu beschleunigen. So kann man zum Beispiel überlegen zusätzliche Sprach- oder Computerkurse an der Hochschule zu belegen oder in den Ferien mal das ein oder andere Praktikum einzuschieben – und zwar möglichst eines, in dem man nicht zum Fachmann für Kaffeemaschinen und Kopierer wird.
Neben einem Praktikum kann man aber auch – je nach Art des gewünschten zukünftigen Berufsfeld – während des Studiums eine freie Tätigkeit in einem Unternehmen beginnen und sich so schon einmal in der Personalabteilung empfehlen, oder auch als Werksstudent arbeiten. Hier gibt es noch den zusätzlichen Bonus, dass man während des Studiums das eigene Bankkonto etwas füttern kann.
Das Bewerbungsschreiben - Diese fünf Punkte solltet Ihr beachten
Der Lebenslauf ist natürlich nicht das einzige Dokument, das für den Berufseinstieg von Bedeutung ist. Die erste Seite, die der Personaler bei einer Bewerbung lesen wird, ist das Bewerbungsanschreiben. Hier ist es wichtig,
- dass keine Rechtschreibfehler darin sind.
- dass Betreff und Anrede zur Firma passen (wenn man viele Bewerbungen schreibt, kann es schon mal sein, dass man dieselbe Vorlage benutzt – hier immer auf die Details achten!)
- dass man ordentliches Papier benutzt und der Drucker ordentlich druckt.
- dass man deutlich macht, warum man die perfekte Wahl für den vakanten Posten ist.
- dass man sich zwar positiv darstellt, aber nicht überheblich wirkt.
Je nach dem für welche Art von Job man sich bewirbt, kann es gut oder schlecht sein, wenn die Bewerbung insgesamt etwas kreativer ist. Wer Anwalt werden möchte, sollte vielleicht darauf verzichten einen verspielten und opulenten Briefkopf oben auf das Anschreiben zu setzen – in einem kreativen Beruf kann aber so etwas das entscheidende Merkmal sein.
Außerdem ist es wichtig darauf zu achten, dass alle Zeugnisse und Zertifikate, die im Lebenslauf erwähnt werden, auch wirklich in Kopie hinten in der Bewerbung vorhanden sind – das erhöht die Glaubwürdigkeit doch ungemein. Außerdem sollte man immer ein ordentliches Foto beifügen. Je nach dem an wen die Bewerbung geht, kann man das Foto oben an den Lebenslauf heften oder eine kreativere Variante mit Foto auf dem Deckblatt wählen. Das Bild sollte aber auf jeden Fall professionell sein – eine Investition ist an dieser Stelle nie verkehrt.
Passende Stellenangebote für den Berufseinstieg finden
Auch wenn alle immer sagen, dass die Situation auf dem Arbeitsmarkt sehr angespannt ist – es gibt jede Menge Stellenangebote. Man muss nur wissen wo. Erste Anlaufstelle sind da eigentlich für jeden die Arbeitsagenturen. Entweder man geht persönlich hin oder man recherchiert im Internet. Aber auch darüber hinaus gibt es jede Menge Angebote. In einschlägigen Jobbörsen und Portalen im Internet sind tausende vakanter Stellen inseriert. Wer suchet, der findet auch. Hier sollte man wirklich nicht an der Zeit sparen, die man investiert.
|
|
Generell sollte man für den Bewerbungsprozess beim Berufseinstieg etwas Zeit einplanen. Wer die Erwartung hat, drei Bewerbungen zu schreiben und dann den Arbeitsvertrag in der Tasche zu haben, wird sehr schnell ernüchtert werden. Es ist durchaus keine Seltenheit bis zu 100 Bewerbungen schreiben zu müssen, bis man den Job gefunden und bekommen hat, den man auch wirklich möchte. Dies kann schon einmal etwa sechs Monate dauern. Geduld und Ausdauer für den Berufseinstieg sind also gefragt. Vor allem sollte man gegen die Panik ankämpfen, die einem nach der x. Absage im Briefkasten vielleicht überfällt. Die kann nämlich häufig dazu führen, dass man dann einen völlig unterbezahlten Job annimmt, der einem so gar nicht zusagt. Hier heißt es: Nerven bewahren und sich nicht unter Wert verkaufen. Natürlich fängt man nicht gleich in einer gehobenen Position an – aber um hinterher Kugelschreiber zu montieren hat man wirklich zu viel Zeit im Hörsaal und der Bibliothek verbracht.
Sollte man sich arbeitssuchend melden?
Diese Frage kann man nicht mit ‚ja‘ oder ‚nein‘ beantworten. Man sollte immer im individuellen Fall klären, was das für Konsequenzen mit sich bringt. Erwägen sollte man die Alternative aber auf jeden Fall – denn dann übernimmt die Arbeitsagentur häufig die Bewerbungskosten, die zum Beispiel durch die Fotos, die Mappen und vor allem die Reisen zu den Bewerbungstermine anfallen, die nicht immer von den Unternehmen übernommen werden.
Was ändert sich nach dem Berufseinstieg?
Natürlich hat der Berufseinstieg große Auswirkungen auf den Alltag: Das schöne Studentenleben ist dann vorbei. Die Veränderungen gehen aber noch über das frühe Aufstehen hinaus. So muss man sich dann spätestens Gedanken über die eigene Krankenversicherung und den übrigen Versicherungsschutz machen. Außerdem fallen die Vergünstigungen weg, die man als Student bekommen hat – man sollte sich da genau überlegen, wo man die überall bekommen hat und wo dann demnächst Mehrkosten auf einen zukommen. Das fängt beim Studentenpreis im Kino an und geht bis zum Studententarif für das Handy oder den Internetanschluss, der dann bei der nächsten Vertragsverlängerung teurer werden kann. Im Einzelfall sollte man sich vielleicht einfach mal mit einem Freund oder Bekannten unterhalten, der den Berufseinstieg schon hinter sich hat und aus eigener Erfahrung berichten kann. Und auch die Eltern können einem bestimmt mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Weitere Informationen
Weitere externe Informationen zum Thema
- Test zur Entscheidungshilfe
- Pro und Kontra Check-Listen
- Stellenangebote mit Backinjob
- Jobvermittlung mit System - promotionbasis.de
- Arbeitseinstieg: Bewerbung oder Existenzgründung?
- Job- & Praktikumsbörse für Studenten und Absolventen
- Informationen zur Abendschule bei Bewerbung-Tipps.com
- Assessment-Center-Training und -Seminare bei Intertrainment
- Professionelle Bewerbungsoptimierung mit der Bewerbungsberatung.AT




