Checkliste zur Studienwahl

Checkliste zur Studienwahl
Welches Studium passt zu mir?
Herausforderung: Das richtige Studium finden
Freizeit während des Studiums

4.500 Studienfächer in Deutschland. Die Studienwahl ist eine Herausforderung.

Wer die Hochschulreife in der Tasche hat, hat die Studienwahl aus über 4.500 Studienfächern. Eine Studienwahl, die mehr als nur buchstäblich zur Qual werden kann. Schließlich beeinflusst sie das weitere Leben und man muss so viel berücksichtigen.

Checkliste zur Studienwahl - PDF Dokument (80KB)

Die richtige Studienwahl zu treffen ist eine große Herausforderung. Zum ersten Mal ist eine individuelle Lebensplanung gefordert, welche zugleich die Basis für die eigene Zukunft bildet. Wer sich für ein Studium entscheidet, kann bei der Studienwahl das erste Mal seine Kompetenzen testen. Das eigenständige Beschaffen von Informationen und Organisationsmanagement sind Fähigkeiten, die später in allen Berufsfeldern von Hochschulabsolventen und Hochschulabsolventinnen gefordert werden.

Um die Studienwahl für den richtigen Studiengang und die richtige Hochschule zu erleichtern, gibt es ein paar wichtige Fragen, die dabei sehr hilfreich sein können:

Kostenlos Infomaterial anfordern

Fordern Sie jetzt kostenloses Infomaterial zu Bachelor & Master Studiengängen bei den verschiedenen Instituten an:

Instiut für Lernsysteme Infomaterial des ILS zu Bachelor & Master Studiengängen anfordern
AKAD Infomaterial der AKAD zu Bachelor & Master Studiengängen anfordern
Wilhelm Büchner Hochschule Infomaterial der WHL zu Bachelor & Master Studiengängen anfordern
Europäische Fernhochschule Infomaterial der Euro-FH zu Bachelor & Master Studiengängen anfordern

Fragen zur Studienwahl, den Studenten betreffend:

  • Was interessiert mich?
  • Was macht mir wirklich Spaß?
  • Wofür engagiere ich mich?
  • Was mache ich in meiner Freizeit?
  • Welche Neigungen habe ich?
  • Was sind meine Fähigkeiten?
  • Wo waren meine Stärken/Schwächen in der Schule?
  • Was würde ich als meine Eigenschaften bezeichnen?
  • Welche persönlichen Ziele verfolge ich?
  • Sind mir Geld und Karriere wichtig?

Fragen zur Studienwahl, die Hochschule betreffend:

  • Welche Abschlüsse können an der Hochschule erreicht werden?
  • Wie sehen die Zulassungsvoraussetzungen aus?
  • Wann sind die Bewerbungstermine?
  • Welche Möglichkeiten zur Vertiefung und Spezialisierung gibt es?
  • Welche Vorkenntnisse sollten bzw. müssen mitgebracht werden?
  • Welche Kurse werden zur Vorbereitung angeboten?


Beratungsstellen der Hochschulen

In der Regel verfügt jede Hochschule über eine eigene Beratungsstelle zur Studienwahl.

Die Damen und Herren, die hinter diesen Türen sitzen können im Allgemeinen alle Fragen rund um Themen wie Studienangebot, -voraussetzungen und Zulassungsbeschränkungen beantworten. Außerdem bekommt man hier auch schon erste Informationen zum Ablauf des Studiums, zu Prüfungsbestimmungen und zu möglichen Fächerkombinationen.

Tauchen dann noch weitere studienfachbezogene Fragen auf, vermittelt die Beratungsstelle auch gern den Kontakt zum entsprechenden Fachbereich.

Hier können alle Detailfragen zum Inhalt des Studiums geklärt werden. Viele Hochschulen sind auch per E-Mail zu erreichen – in manchen Fällen gibt es sogar ein Chat-Angebot oder eine Hotline, die kurz vor Ablauf der Bewerbungsfristen eingerichtet wird.

Infos zur Studienwahl aus dem Internet

Eine sehr gute Übersicht über Studienmöglichkeiten bietet das Internet. Nicht nur, dass mittlerweile fast jede Hochschule mit einer recht guten Webseite mit umfassenden Informationen aufwarten kann, es gibt auch unzählige Foren, Plattformen und Webseiten, die Informationen zur Studienwahl zusammengestellt und aufbereitet haben.
Außerdem kann man im Internet auch Online-Tests machen, die einen bei der Studienwahl unterstützen.

Broschüren und Informationsmaterial zur Studienwahl

Da Bildung Ländersache ist, veröffentlichen die einzelnen Länder jeweils Material zu ihren Hochschulen und deren Angebot. Diese können entweder bei den jeweiligen Kultusministerien per Post angefordert oder auf deren Webseite als PDF-Dokument heruntergeladen werden. Zusätzlich erscheint jedes Jahr der Studienführer „Studien- und Berufswahl“ in dem sämtliche Studiengänge nach Fächern und Hochschulen sortiert aufgelistet werden. Daneben gibt es natürlich auch noch eine große Menge an Büchern rund um das Thema Studium und Studienwahl.

Studienwahl vom Arbeitsmarkt abhängig machen?

Jeder, der anfängt zu studieren, möchte irgendwann einmal auch einen bezahlten Job haben – am besten in dem Bereich, den man auch studiert hat. Wie oft hört man: Studiere etwas Anständiges, etwas mit dem du auch eine Anstellung findest, etwas Solides. Aber was ist das? Anständig ist doch wohl hoffentlich jeder Studiengang an deutschen Hochschulen. Und solide? Was soll das heißen? Das klassische BWL oder Medizin Studium, nur weil mal damit keine Probleme hat, den Leuten zu erklären, was man genau studiert? Welche Studiengänge bieten eine gute Zukunft und welche nicht? Sollte man seine Studienwahl vom Arbeitsmarkt abhängig machen?

Die gute Nachricht zuerst: Alles falsch machen, kann man bei der Studienwahl eigentlich nicht. Die Studienwahl sollte in erster Linie von den eigenen Interessen bestimmt sein. Es macht keinen Sinn ein Medizinstudium anzufangen, obwohl man kein Blut sehen kann, nur weil man irgendwo gelesen hat, dass gerade händeringend nach Ärzten gesucht wird. Trotzdem kann es nicht schaden, sich über seine Chancen zu informieren.

Generell kann man mit einem Studium nicht ganz falsch liegen: Bereits seit einiger Zeit wird eine zunehmende Akademisierung  des Arbeitsmarktes beobachtet. Die Arbeitswelt der hochentwickelten Wirtschaftsnation Deutschland wird immer anspruchsvoller und dementsprechend wird auch immer mehr nach hochqualifizierten Arbeitskräften mit Hochschulabschluss gesucht. So zählt diese Gruppe auch als diejenige mit dem geringsten Arbeitslosigkeitsrisiko. Dieses Risiko lag im Jahre 2005 für die Gesamtbevölkerung bei 11,5% - für die Hochschulabsolventinnen und –absolventen allerdings nur bei 4,5%.

Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt im Einzelfall zu bestimmen ist nicht ganz einfach. Es kann allerdings helfen ein paar Fragen für sich zu beantworten:

  • Welches Spektrum an Berufen steht mir nach dem Abschluss zur Verfügung?
  • Gibt es Aufstiegschancen?
  • Kann ich mich evtl. selbstständig machen?
  • Welchen Status hat das Berufsfeld in der Gesellschaft?
  • Wie war die Arbeitsmarktsituation in der Vergangenheit? Wie ist sie zurzeit? Gibt es Prognosen?
  • Mit welcher Konkurrenz ist zu rechnen?
  • Wie krisenanfällig ist die Branche?

Wenn man sich diesen Tatsachen bewusst ist – eine Beratung bei der Arbeitsagentur oder eine intensive Recherche im Internet liefern mit Sicherheit ein paar Antworten - und sie sich irgendwie mit den Interessen in Einklang bringen lassen kann man mit gutem Gewissen in das Studienfach eintauchen. Und wenn sich in drei Jahren – nach dem Bachelorabschluss – herausstellt, das alles doch ganz anders ist, bietet das neue Bachelor-Master-System immer noch die einzigartige Chance einen nicht-konsekutiven Master anzuschließen und sich noch einmal zu verändern, ohne das der Bachelor ganz umsonst war.