Duales Studium zum Bachelor in Deutschland
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Eine einzigartige Symbiose von Theorie und Praxis - das Duale StudiumWer sich nicht zwischen Ausbildung und Studium entscheiden kann, der mache doch einfach beides: An einer Hochschule Wissen erwerben und dieses bereits kurze Zeit später im Unternehmen durch praktische Erfahrungen anreichern. |
|||
Kostenlos Infomaterial anfordern
Fordern Sie jetzt kostenloses Infomaterial zu Bachelor & Master Studiengängen bei den verschiedenen Instituten an:
Ein Duales Studium zum Bachelor stellt eine Kombination aus praktischer Ausbildung und theoretischem Studium dar. Während der Praxisphasen absolviert der Student eine normale Ausbildung in einem Betrieb und während der Theoriephasen absolviert er ein Studium an einer Hochschule.
Dieser Wechsel von Theorie- und Praxisphasen wiederholt sich in regelmäßigen Abständen, bis nach drei Jahren ein Bachelorabschluss erreicht wird. Der Vorteil liegt bei dieser Ausbildungsform in der einzigartigen Kombination von Theorie und Praxis, die den Einstieg in das Berufsleben erheblich vereinfacht. Außerdem wird während der Ausbildung vom Unternehmen bereits ein Ausbildungsgehalt gezahlt. In den meisten Fällen werden die Studenten auch von dem Betrieb übernommen, in dem sie die Ausbildungszeit verbracht haben.
Lehrinstitute für ein Duales Studium zum Bachelor
Die Studienzeit für ein Duales Studium wird in der Regel an einer Berufsakademie oder einer Fachhochschule abgeleistet. In seltenen Fällen bieten auch Universitäten ein entsprechendes Studienangebot an. Berufsakademien stellen dabei eine spezielle Bildungseinrichtung dar, die sich auf das Duale Studium spezialisiert haben und dieses ausschließlich anbieten. Sie haben sich aber insgesamt als fester Bestandteil des deutschen Bildungssystems etabliert. In Sachsen, Berlin und Thüringen gibt es unter anderem Berufsakademien in staatlicher Trägerschaft, in Hessen, Hamburg oder auch dem Saarland befinden sie sich in privater Trägerschaft.
Vor allem bei den Akademien in privater Trägerschaft fallen häufig sehr hohe Studiengebühren von mehreren tausend Euro pro Semester an. Diese werden in der Regel vom ausbildenden Unternehmen bezahlt, das im Gegenzug nach Abschluss der Ausbildung verlangt, dass der Student eine Mindestdauer im Unternehmen bleibt.
Der Abschluss
Bisher konnte an einer Berufsakademie ein Duales Studium ausschließlich mit dem Diplom abgeschlossen werden.
Nach Durchführung des Bologna-Prozesses gibt es jetzt aber auch hier das neue zwei-stufige Abschlusssystem Bachelor und Master. Diese neuen Abschlüsse wurden durch die Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur (ZEvA) rechtlich anerkannt. Falls man an einer privaten Berufsakademie studiert, sollte man sich noch einmal genau erkundigen, ob diese Akkreditierung des Studienganges bereist erfolgt ist.
Staatliche Hochschulen dürfen ohne eine solche, einen Studiengang gar nicht erst anbieten.
Außerdem erhält man nach Abschluss eines Dualen Studiums in der Regel noch eine anerkannte IHK- oder HWK-Urkunde für die Leistungen, die man während seiner Ausbildung im Betrieb erbracht hat.
Lehrangebot
Ein Duales Studium ist in den folgenden Studienrichtungen möglich:
- Technik
- Wirtschaft
- Sozialwesen
Zulassungsvoraussetzungen + Ausbildungspartner für ein Duales Studium zum Bachelor
Um ein Duales Studium absolvieren zu können braucht man die allgemeine Fachhochschulreife. In der Regel verläuft der Prozess der Bewerbung um einen dualen Studienplatz so, dass man sich bei einem Unternehmen um einen solchen Ausbildungsplatz bewirbt. Dafür sollte man einen Schulabschluss mit einem guten Durchschnitt vorweisen können, da diese Plätze vor allem bei den großen international tätigen Firmen sehr beliebt sind. Im nächsten Schritt steht dann in der Regel ein Vorstellungsgespräch, ein Eignungstest oder ein komplettes Assessment-Center an, dass durchlaufen werden muss.
Hat man es geschafft und einen entsprechenden Ausbildungsvertrag eines Unternehmens in der Tasche kann man sich bei der Hochschule bewerben, mit der das jeweilige Unternehmen zusammen arbeitet. Diese Bewerbung ist dann allerdings nur noch reine Formsache – da man den Ausbildungsvertrag in der Tasche hat, steht einem in der Regel der Studienplatz auch automatisch zu.





