Master of Arts (M.A.)

Master of Arts Studentin
Medienwissenschaften im Studium
Studenten im Workshop
Master of Arts an der Fachhochschule studieren

Einer für alle? Der Master of Arts (M.A.)

Die Mehrheit der weiterführenden Masterstudiengänge schließt mit dem Master of Arts ab. Das liegt einfach daran, dass besonders viele Fächer hier einzuordnen sind: So z.B. die Geistes-, Kultur-,Sozial-, oder auch Wirtschaftswissenschaften.

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Der Master of Arts ist – ebenso wie der Bachelor of Arts -  der Studienabschluss unter den Mastern, der zahlenmäßig am weitesten verbreitet ist. Er bildet den zweiten Abschluss für eine Vielzahl von Studienfächern in den Bereichen:

  • Gesellschafts- und Sozialwissenschaften
  • Sprach- und Kulturwissenschaften
  • Wirtschaftswissen.

Außerdem vergeben einige künstlerische Hochschulen den Master of Arts in ihren angewandten und darstellenden Fächern. Theologieabsolventen, die ihr Fach nicht mit der Ausrichtung Lehramt studiert haben, dürfen sich ebenfalls mit dem Master of Arts schmücken.

In der Regel folgt ein (konsekutives) Studium mit dem Ziel Master of Arts auf einen Bachelor of Arts Abschluss. Vor allem bei wirtschaftswissenschaftlichen Fächern, wird je nach Ausrichtung des Studiums aber sowohl der Bachelor of Science als auch der Bachelor of Arts vergeben – deswegen kann es hier vorkommen, dass man den Master nicht in der Richtung macht, in der der Bachelor-Abschluss angesiedelt ist.

Master of Arts - Zulassungsbedingungen

Um zu einem Master of Arts Studium zugelassen zu werden, ist ein Studienabschluss Pflicht. Nach den Regeln des Bologna-Prozesses wird das in der Zukunft wohl immer ein Bachelor-Abschluss sein. Während der Übergangsphase der Umstellung kann man aber auch mit einem Diplom- oder Magisterabschluss ein Masterstudium beginnen. Dieser Weg ist besonders bei den nicht-konsekutiven Masterstudiengängen interessant, bei denen sich der Absolvent noch einmal fachlich umorientieren kann.

Eine weitere Zulassungsbedingung an vielen Hochschulen ist mittlerweile auch der Numerus Clausus. Dieser ist allerdings im Masterstudium noch stark umstritten. Auf der einen Seite möchten die Hochschulen damit die Qualität ihrer Studiengänge aufwerten – sie bieten nur eine sehr begrenzte Anzahl an Studienplätzen an, die in der Regel geringer ist, als die Anzahl der Studienplätze und damit auch der Absolventen des Bachelorstudiums. Dadurch werden die Masterstudienplätze automatisch zur Mangelware und der NC steigt. Umstritten ist das deswegen, weil vor allem in der Phase der Einführung auf dem Arbeitsmarkt noch große Skepsis gegenüber dem Bachelor herrscht. Bachelorabsolventen haben also teilweise sehr große Schwierigkeiten den Einstieg in das Berufsleben zu schaffen und möchten deswegen lieber noch ein Masterstudium anschließen. Doch auch dies ist nicht so einfach, wenn auch hier das Angebot sehr begrenzt ist. Insofern weist das neue Bachelor/Mastersystem also noch einige Defizite auf – man hofft allerdings, dass vor allem die Akzeptanz des Bachelor auf dem Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren steigen wird.

Master of Arts - Interdisziplinarität

Der Master of Arts bietet die besten Möglichkeiten einen interdisziplinären Studiengang einzurichten. Das bedeutet, dass die Studierenden die Möglichkeit haben zwei Fächer aus unterschiedlichen Bereichen miteinander zu kombinieren und in beiden Fächern einen Master of Arts - Abschluss zu machen. Besonders beliebt sind hier Kombinationen aus technischen, sozial- oder geisteswissenschaftlichen Fächern mit denen der Wirtschaftswissenschaften. Solche Studiengänge versprechen eine breitere und vielseitigere Ausbildung, der es aber gleichzeitig nicht an Tiefe fehlt, weil ein Bachelor in einem der beiden Kombinationsfächer Pflicht ist. Deswegen sind diese Art Studiengänge in Deutschland sehr beliebt.

Master of Arts und dann?

Der Master of Arts öffnet noch einmal ein paar Türen mehr, die man nach dem Bachelor of Arts erst einmal nur erahnen konnte. Zum einen kann man nach einem Master of Arts an der Hochschule promovieren und einen wissenschaftlichen Karriereweg einschlagen. Zum anderen kann man den Sprung ins Berufsleben und in die Praxis wagen. Generell heißt es auf dem Arbeitsmarkt, dass ein Bachelor zwar den Einstieg ermöglicht, dass aber vor allem in höheren und Führungspositionen ein Master of Arts erforderlich ist. Mit einem Bachelor kann man also seine Karriere beginnen – wer aber auf der Karriereleiter etwas höhere klettern möchte, der sollte entweder direkt nach dem Bachelor oder nach einigen Jahren im Beruf noch über einen Master of Arts - eventuell einen Master of Arts - nachdenken. Dieser kann nach einigen Jahren im Beruf übrigens auch als weiterbildender Master of Arts parallel zum Beruf erlangt werden. Vor allem in den Wirtschaftswissenschaften ist das eine beliebte Alternative, beispielsweise einen Master of Business Administration anzuhängen.


Häufig gestellte Fragen zum Bachelor Studium

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