Master of Arts (M.A.)
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Einer der beliebtesten Abschlüsse: Der Master of Arts (M.A.)Die Mehrheit der weiterführenden Masterstudiengänge schließt mit dem Master of Arts ab. Das liegt einfach daran, dass besonders viele Fächer hier einzuordnen sind: So z.B. die Geistes-, Kultur-,Sozial-, oder auch Wirtschaftswissenschaften. |
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Der Master of Arts ist – ebenso wie der Bachelor of Arts - der Studienabschluss unter den Mastern, der quantitativ am weitesten verbreitet ist. Er bildet den zweiten Abschluss für eine Vielzahl von Studienfächern in den Bereichen:
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- Gesellschafts- und Sozialwissenschaften
- Sprach- und Kulturwissenschaften
- Wirtschaftswissen.
Außerdem vergeben einige künstlerische Hochschulen den Master of Arts in ihren angewandten und darstellenden Fächern. Theologieabsolventen, die ihr Fach nicht mit der Ausrichtung Lehramt studiert haben, dürfen sich ebenfalls mit dem Master of Arts schmücken.
In der Regel folgt der Master of Arts mit einem (konsekutiven) Studium auf einen Bachelor of Arts Abschluss und soll die erworbenen Kenntnisse weiter vertiefen. Vor allem bei wirtschaftswissenschaftlichen Fächern kann, je nach Ausrichtung des Studiums aber sowohl der Bachelor of Science als auch der Bachelor of Arts vergeben – deswegen kann es hier vorkommen, dass man den Master nicht in der Richtung macht, in der der Bachelor-Abschluss angesiedelt ist.
Der Master of Arts wird in der Regel in vier Semestern absolviert. Dabei müssen rund 120 Kreditpunkte erarbeitet werden,
Master of Arts - Zulassungsbedingungen
Um zu einem Master of Arts Studium zugelassen zu werden, ist ein Erststudium verpflichtend.
Eine weitere Zulassungsbedingung an vielen Hochschulen ist mittlerweile auch der Numerus Clausus. Dieser ist allerdings im Masterstudium noch stark umstritten. Auf der einen Seite möchten die Hochschulen damit die Qualität ihrer Studiengänge aufwerten und bieten nur eine begrenzte Anzahl an Studienplätzen an, die auch unter der Zahl der Bachelor Absolventen liegt. Dadurch werden die Masterstudienplätze automatisch zur Mangelware und der NC steigt. Umstritten ist dies deswegen, weil vonseiten der Unternehmen noch eine große Skepsis gegenüber der beruflichen Qualifizierung von Bachelor Absolventen herrscht und diese sich gezwungen sehen, einen Master Abschluss abzulegen, um besser für den Arbeitsmarkt gerüstet zu sein. Durch die begrenzten Plätze ist dies jedoch nicht ohne Weiteres möglich. Insofern weist das neue Bachelor/Mastersystem also noch einige Defizite auf – jedoch wird in Zukunft darauf gesetzt , dass vor allem die Akzeptanz des Bachelor auf dem Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren steigen wird.
Master of Arts - Interdisziplinarität
Der Master of Arts bietet die besten Möglichkeiten, einen interdisziplinären Studiengang anzubieten. Dies ist ein großer Vorteil z.B. für Geisteswissenschaftler, denen oft das praktische wirtschaftswissenschaftliche Know-how fehlt. Konkret bedeutet dies, dass, dass die Studierenden die Möglichkeit haben, zwei Fächer aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen miteinander zu kombinieren. Je nachdem, in welcher Fachrichtung der Schwerpunkt liegt, wird auch der entsprechende Master Titel vergeben. Besonders beliebt sind hier Kombinationen aus technischen, sozial- oder geisteswissenschaftlichen Fächern mit denen der Wirtschaftswissenschaften. Solche Studiengänge versprechen eine breitere und vielseitigere Ausbildung, der es aber gleichzeitig nicht an Tiefe fehlt, weil ein Bachelor in einem der beiden Kombinationsfächer Pflicht ist. Interdisziplinäre Studien
Master of Arts und dann?
Der Master of Arts öffnet noch einmal ein paar Türen mehr, die man nach dem Bachelor of Arts erst einmal nur erahnen konnte. Man kann auf der einen Seite eine akademische Karriere einschlagen und in seinem Fach promovieren. Auf der anderen Seite kann man als gut ausgebildeter Akademiker den Sprung ins Berufsleben wagen. Generell heißt es auf dem Arbeitsmarkt, dass ein Bachelor zwar den Einstieg ermöglicht, dass aber vor allem in höheren und Führungspositionen ein Master of Arts erforderlich ist. Mit einem Bachelor kann man also seine Karriere beginnen – wer aber auf der Karriereleiter etwas höhere klettern möchte oder Führungspositionen anstrebt, der sollte entweder direkt nach dem Bachelor oder nach einigen Jahren im Beruf über einen Master of Arts nachdenken. Dieser kann nach einigen Jahren im Beruf übrigens auch als weiterbildender Master of Arts parallel zum Beruf erlangt werden. Vor allem in den Wirtschaftswissenschaften ist eine beliebte Alternative, beispielsweise einen Master of Business Administration anzuhängen.
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