Praktikum im Studium

Praktikum im Studium
Erstes Geld verdienen im Praktikum
Als Consultant tätig werden
Praktisches Arbeiten und den Umgang mit Zahlen lernen

Mit Praktika wertvolle Berufspraxis sammeln

Ein Praktikum ist in vielerlei Hinsicht wichtig: Es ist hilfreich auf der Suche nach dem Traum, man sammelt wichtige Erfahrungen für das Berufsleben und stellt euch vor ganz neue Herausforderungen. Damit das Praktikum ein voller Erfolg wird, gilt es bestimmte Dinge im Vorfeld zu beachten.

Ob euere Studienordnung Pflichtpraktika vorschreibt oder ob ihr auf eigene Faust Praxiserfahrungen sammelt: Praktika sind mittlerweile unerlässliche Qualifikationen, die im Lebenslauf nicht fehlen sollten. Ihr könnt dabei zum einen theoretische Kenntnisse in der Praxis anwenden sowie erste Erfahrungen in der beruflichen Praxis sammeln. Je nach Studienfach ist es sinnvoll, ein Praktikum auch im Ausland zu absolvieren.

Kostenlos Infomaterial anfordern

Fordern Sie jetzt das kostenlose Infomaterial der Fernstudienanbieter an und vergleichen Sie die Angebote in Ruhe zu Hause:

logo eurofh
button
logo akad
button
logo pfh
button

Welche Praktika gibt es?

Neben dem klassischen freiwilligen Praktikum gibt es noch eine Reiche weiterer Praktika, die je nach Studienfach absolviert werden müssen:

Vorpraktikum:
Gerade in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen wird schon zu Beginn des Studiums Praxiserfahrung gefordert. Welche Praktika im Einzelnen anrechenbar sind, geht aus der jeweiligen Studienordnung hervor. Diese sind bereits vor dem Studium durch Berufspraktika nachzuweisen. Dadurch kann die falsche Studienwahl bereits um einiges gemindert werden. Die Dauer solcher Praktika beläuft sich auf 6 - 8 Wochen. Wichtig bei einem Vorpraktikum ist, dass die geforderten Aufgabenbereiche in der Studienordnung abgedeckt sind, damit das Praktikum anerkannt werden kann.

Studienbegleitendes Praktikum:
Gerade in Studiengängen, die wie die Geisteswissenschaften z.B. keine Pflichtpraktika vorschreiben, ist ein freiwilliges Praktikum wichtig. Zum einen kann man sich so bereits im Studium beruflich orientieren und sich eine Nische suchen, zum anderen wird die Jobsuche ohne praktische Erfahrungen sehr schwer.

Dauer und Aufgabenbereich eines solchen Studiums sind individuell und findet in der Regel in der vorlesungsfreien Zeit statt, sollte jedoch mindestens 2 Monate dauern.

Auslandspraktikum:
Das Praktikum im Ausland vereint wichtige Berufserfahrung mit der Erweiterung der Sprachkenntnisse - eine gern gesehene Zusatzqualifikation im Lebenslauf. Mit Auslandspraktika vermittelt ihr jedoch auch wichtige Soft Skills wie Weltoffenheit, Flexibilität und interkulturelle Kompetenzen. Hier ist meist auch viel Eigeninitiative nötig, den richtigen Platz im Ausland zu finden. Folgende Seite bietet viele wichtige Tipps und Infos zum Thema Auslandspraktikum.

Praxissemester und Pflichtpraktika:
Das Praxissemester wird meist im Hauptstudium absolviert und dauert in der Regel bis zu 6 Monaten. Je nach Universität oder Fachhochschule muss sich der Student selbst um einen Platz bemühen oder bekommt dabei Hilfestellung. Wie in jedem Praktikum kann man auch hier wichtige Kontakte knüpfen, die sich bei der Jobsuche als Vorteil ausweisen.

Möchte man eines der vorgeschriebenen Praktika im Studium absolvieren, ist es immer wichtig, die Vorgaben der Prüfungsordnung zu beachten. Dort findet man Angaben zur Dauer des Praktikums oder zur Branche, in der es absolviert werden soll. Außerdem muss man sich über die Bedingungen seitens der Hochschule informieren. Hiermit ist gemeint, ob im Anschluss an das Praktikum ein Praktikumsbericht vorzulegen ist und ob man ein Evaluationsgespräch mit einem Dozenten darüber führen muss. Da bei den Bachelorstudiengängen häufig auch Kreditpunkte für ein Praktikum während des Studiums vergeben werden, ist es wichtig, die damit verbundenen Bedingungen einzuhalten.

Dauer des Praktikums im Studium

Die Praktika – wie auch das gesamte Studium – haben sich durch die neuen Abschlüssen Bachelor und Master im Vergleich zu den Diplomstudiengängen stark verkürzt.

Die zusammengestauchten Lehrpläne lassen in der Regel keinen Platz für ein 6 monatiges Praktikum. Daher müssen diese in den Ferien absolviert werden, die selten länger als zwei Monate sind. Die Pläne der Politik, die deutschen Semesterzeiten an die internationalen Standards (keine Ferien im Winter, dafür mehr als drei Monate Ferien im Sommer) anzupassen, sind bisher aber noch nicht abzusehen.

Durch diese Verkürzung wird es für die Studenten immer schwieriger einen guten Praktikumsplatz zu finden, da die meisten Unternehmen eine Praktikumszeit von mindestens 3 Monaten fordern. Natürlich lernt ein Student in 3 Monaten deutlich mehr als in 4 Wochen und er kann nach der Einarbeitungszeit zudem viel mehr leisten. Jedoch sind 3 Monate schwierig in die Planung der Studenten einzubauen. Für längere Praktikumszeiten im Semester ist es jedoch möglich, ein Urlaubssemester einzureichen.

Praktikum im Studium - Ein bezahltes oder unbezahltes Praktikum?

Die Vergütung ist wichtiges Kriterium bei Praktika während des Studiums: Man möchte auch als Student weder umsonst arbeiten, noch wird man sich eine goldene Nase verdienen können. Jedoch gibt es Folgendes zu beachten:

Grundsätzlich gibt es leider kein Praktikantengesetz, in dem die Vergütung vorgeschrieben ist. Zudem hat der Ausbildungszweck Vorrang gegenüber dem Verdienst. Ihr absolviert ein Praktikum also in erster Linie, um so viel wie möglich zu lernen. Ein sechs-wöchiges Praktikum ist in den meisten Fällen unbezahlt. Oftmals kommen Unternehmen für die Auslagen der Fahrtkosten auf, sie sind allerdings nicht dazu verpflichtet. Bei längeren Praktika, die teilweise über mehr als ein Jahr dauern können, streitet man sich bereits seit einer Weile, welche Bezahlung für welchen Zeitraum angemessen ist. Bisher konnte man sich allerdings noch auf keine Regelung einigen. Auch ein Versuch der Politik, hier bindende Richtlinien aufzustellen, scheiterte. Generell gilt, je höher qualifiziert ein Praktikant und je länger das Praktikum dauert, desto größer wird sein Anspruch auf eine Aufwandsentschädigung. In der Regel sind das 300 Euro pro Monat. Seid ihr jedoch bereits Absolvent, solltet ihr unbezahlte Praktika in jedem Fall meiden.

Was wird vom Praktikant erwartet?

Sowohl der Praktikant als auch das Unternehmen sollten Vorteile aus einem Praktikum ziehen können. Für den Praktikanten geht es darum Erfahrungen zu sammeln, Neues zu lernen und einen möglichst umfassenden und tiefen Einblick in den Berufsalltag zu bekommen. Gleichzeitig sollte er nach einer Einweisung dazu in der Lage sein, selbstständig, seinen Fähigkeiten entsprechende Aufgaben zu übernehmen und so einen sinnvollen Beitrag zu leisten. Natürlich darf und soll man als Praktikant Fragen stellen, wenn man bestimmte Aufgaben oder Abläufe nicht versteht. Meist hat man einen festen Betreuer, der einem für Fragen zur Verfügung steht. Haltet stets Kontakt zu dem Betreuer und informiert ihn regelmäßig über den Stand eurer Arbeit.

Wenn beide Seiten Engagement, Kreativität und Zuverlässigkeit an den Tag legen, können alle den für sie jeweils größten Nutzen aus der Praktikumszeit ziehen. Ausschließlich kopieren und Kaffee kochen bringt herzlich wenig – für beide.

Praktikumsvertrag

Bei einem seriösen Praktikum schließt das Unternehmen mit dem Praktikanten immer einen entsprechenden Vertrag ab. Dieser enthält in der Regel die wichtigsten Standardklauseln über die Dauer des Praktikums, die Arbeitszeit, eine eventuelle Vergütung und eine Verpflichtung zur Verschwiegenheit seitens des Praktikanten. Ist man sich nicht sicher, ob der Vertrag wirklich den üblichen Standards entspricht, macht es durchaus Sinn, sich beispielsweise bei der Arbeitsagentur oder der studentischen Rechtsberatung näher darüber zu informieren. Wichtig ist, dass beide Parteien sich über die Konditionen einig sind und den Vertrag als bindend ansehen – denn nur so ist es möglich, sich auf sein Gegenüber verlassen zu können.

Bewerbung und Co.

Praktika sind sehr begehrt - dementsprechend früh solltet ihr euch um einen Platz bemühen und die Stellenangebote durcharbeiten. Generell gibt es keine Fristen. Hier sind die Unterschiede zwischen den Branchen und Unternehmen sehr groß. Eine Bewerbung um ein Praktikum sieht generell ähnlich aus, wie eine Bewerbung um eine Festanstellung: sie sollte ein förmliches Anschreiben, einen Lebenslauf und Zeugnisse enthalten. Wenn alles klappt, wird man im nächsten Schritt zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen, dessen Resultat im Idealfall der gewünschte Praktikumsplatz ist.


Sie suchen den passenden Anbieter?

Fordern Sie jetzt das kostenlose Infomaterial an und prüfen Sie dieses in aller Ruhe.

logo eurofh button
logo akad button
logo PFH button

So einfach gehts: Kataloge der Fernstudienanbieter anfordern und in Ruhe vergleichen
Bestellprozess

» Die Angebote der Institute überschneiden sich in vielen Bereichen, unterscheiden sich aber anhand einiger Details.

Fordern Sie daher die kostenlosen Infokataloge der Fernstudienanbieter an. Vergleichen Sie dann die Angebote in Ruhe zu Hause, bevor Sie sich für den richtigen Anbieter entscheiden. «

Weitere externe Informationen zum Thema

books.png
"Ich habe den Bachelor bequem von zu Hause aus gemacht!"

Folgende Bachelor/Master
Studiengänge werden angeboten

  • Informatik
  • Mechatronik
  • Maschinenbau
  • Elektro- und
  • Informationstechnik
  • Wirtschaftsingenieurwesen
  • Technologiemanagement
right_part_form