Zusätzliche Qualifikationen
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Fit für die Zukunft - mit der richtigen Kombination aus Studium und ZusatzqualifikationDen guten Abschluss hat auch die Konkurrenz, die sich um die begehrten Jobs bewirbt. Aber die anderen können vielleicht kein Russisch oder beherrschen das Photoshop-Programm nicht so gut wie ihr. Zusatzqualifikationen sind eure Chance auf den Vorteil! |
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Sich von der Konkurrenz abheben, darauf kommt es beim Bewerben an. Da reicht ein einfaches BWL-Studium jedoch nicht mehr aus. Gute Noten sind sicherlich immer wichtig. Doch oft vergisst man aber im Studium die praktischen Qualifikationen, die im Berufsleben nicht nur von Vorteil sind, sondern von Personalern auch eingefordert werden.
Englischkenntnisse werden heute bereits vorausgesetzt, ebenso wie das Beherrschen der Microsoft Office-Programme. Mit solchen Kenntnissen ist man schon einen ganzen Schritt weiter. Noch besser ist es, sich gezielt in dem Bereich, in dem man später tätig sein möchte, weitere Kenntnisse anzueignen.
Diese Kenntnisse können später einmal bei der Bewerbung um einen Job das gewisse Quäntchen sein, das zu einer Einladung zum Bewerbungsgespräch führt.
Die meisten Hochschulen bieten in diesem Bereich ein breites und für Studenten meist kostenloses Weiterbildungsangebot neben dem eigentlichen Lehrplan an:
- Sprachkurse: Fast überall kann man die in der Schule erworbenen Sprachkenntnisse, etwa in Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch vertiefen oder auch neu erlernen. Zusätzlich kann man seine Kenntnisse auch auf ganz Europa und sogar den ganzen Globus erweitern. So gehören Chinesisch, Japanisch, Russisch oder Arabisch ebenso wie viele osteuropäische Sprachen in den meisten Hochschulen zum Standardangebot. Gerade für bestimmte Fachbereiche ist gutes Business Englisch von Vorteil. Auch solche spezifischen Kurse finden sich im Angebot.
Das Besondere dabei ist, dass man in vielen Fällen durch das Belegen eines solchen Kurses nach einer Prüfung auch ein international anerkanntes Sprachzertifikat (z.B. Unicert) erhalten kann. Außerdem bieten viele Hochschulen Testmöglichkeiten oder zumindest Vorbereitungskurse für andere Sprachzertifikate, wie den TOEFL-Test oder das Cambridge-Certificate an.
- Computerkurse: Die meisten Hochschulen bieten Kurse zum Umgang mit Computern an. Dabei reicht das Spektrum von allgemeinen Einführungskursen, wo Computer-Grundkenntnisse vermittelt werden, bis hin zu Schulungen im Umgang mit speziellen Programmen, wie dem Office-Paket oder Grafik-, Audioschnitt- und Videoschnittprogrammen. Teils können solche Kurse in den Semesterferien belegt werden, teils werden sie an Wochenenden in Intensivkursen angeboten oder laufen semesterbegleitend.
- Sportangebote: Hier gibt es eigentlich Nichts, was es nicht gibt. Denn neben der klassischen Fußballmannschaft kann man an der Uni meist gegen eine geringe Semestergebühr die verschiedensten Sportarten ausprobieren und erlernen. Das Angebot variiert stark zwischen den Hochschulen, reicht aber von Basketball und Tanzkursen bis hin zu Trampolinspringen, Jonglieren und mittelalterlichem Schwertkampf. Vor allem das Angebot bei Fitness- und Entspannungskursen sowie asiatischen Kampfsportarten ist meist sehr breit. Eine günstigere Möglichkeit, an solchen Angeboten teilnehmen zu können, bietet sich euch so schnell nicht wieder. Zudem fördert sportliche Betätigung das Leistungsvermögen: Hier gilt der Grundsatz: „Wer fit ist, kann besser denken!“
Außerdem kann man vielerorts einen Übungsleiterschein machen, der einen dazu befähigt, selbst Kurse zu leiten.
- Weitere Angebote: Interessant sind zudem Kurse zum wissenschaftlichen oder kreativen Schreiben oder auch Rhetorik-Kurse, Präsentationen und Referate halten, Lernen sowie Debattieren und Argumentieren. Hierdurch kann der Arbeitsalltag an der Uni um Einiges erleichtert werden. Nicht zuletzt kann man auch berufsvorbereitende Workshops oder Bewerbungstrainings absolvieren.
Im Einzelfall kann es gewinnbringend sein, sich über das Angebot der eigenen Hochschule, das meist zeitgleich mit der Kurseinschreibung veröffentlich wird, zu informieren. Nie ist man so fit darin neue Dinge zu lernen, wie während des Studiums – und nie ist das Angebot vielseitiger und günstiger.
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